I-14.8.2

Tworuschka, Gertrud Staewen – Engel der Gefangenen

📅 2008 📄 5 Seiten

Gertrud Staewen - „Engel der Gefangenen“ MONIKA TWORUSCHKA Am 17.10.1983 überreichte der damalige deutsche Bundespräsident Carl Carstens Getrud Staewen das Verdienstkreuz am Bande. Bereits am 09.11.1958 hatte der Senat von Berlin Gertrud Staewen „Dank und Anerkennung“ dafür ausgesprochen, „dass sie während der nationalsozialistischen Gewaltherr - schaft ohne Rücksicht auf die eigene Sicherheit bedrängten Verfolgten Schutz und Hilfe gewährt hat“. Gertrud Staewen, die ältere Schwester Hilda Heinemanns, wurde am 18.07.1894 geboren. Sie wuchs in einer wohlhabenden Bremer GetreideKaufmannsfamilie auf und war das älteste der drei Kinder des Johann Anton Ordemann (1867-1926) und seiner Gattin Hanna, geb. Rohr (1869-1941), einer schweizer Pfarrerstochter. Ihre jüngere Schwester Hilda heiratete den späteren Bundespräsidenten Gustav Heinemann. Gertrud Staewens Jugend spielte sich innerhalb einer patriarchalisch-konservativen Erziehung ab. Schon als Kind nahm sie jedoch die Standes- und Rollenvorstellungen ihrer Familie kritisch wahr. Sie meinte, sich schuldig fühlen zu müssen, weil sie in begüterten Verhältnissen aufwuchs, während andere arm …

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